| Immer wieder mal was neues, das scheint sich zur Zeit auch in der Metalszene duchzusetzen.
Vor zehn Jahren hätten es italienische Musiker wahrscheinlich noch nicht gewagt, sich an einer eindeutig schwedischen Domäne wie dem Melodic-Death Metal a la Soilwork zu versuchen. Dass sie es aber dennoch druaf haben, zeigen Golem mit „Black Era“.
Es folgt mit „Ezechiel 25:17“ das wahrscheinlich kultigste Pulp-Fiction Zitat, bevor „Black Era“ selbst voll einschlägt. Die Gitarristen laufen hier mit Soli auf, dass mancher Nachwuchsgitarrist vor Neid erblassen könnte.
“The Dark Passenger“ zieht das Niveau etwas runter, was vor allem an den nervigen Keyboards liegt.
Egal, ob man nun das stark nach Hypocrisy klingende „Murder God“ oder „Enemyself“ anführt, jeder Track hat seine Qualitäten, und „Black Era“ ist ein Melo-Deathalbum, das einfach nur Spaß macht.
Klasse
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